Kindergottesdienst in der Pfarre Fonsdorf – Ein Schatz in unserer Hand
Mit dem Abschlussthema „Ein Schatz in meiner Hand“ ging ein schönes und erfülltes Kindergottesdienst-Jahr in der Pfarre Fonsdorf zu Ende. Das engagierte GIGO-Team hat sich von Beginn des Pfarrjahres an mit viel Herz und Freude für die Kinder unserer Pfarre eingesetzt. Ob beim Pfarrfest, den regelmäßigen Kindergottesdiensten, der Palmsonntagsliturgie oder der Karfreitags-Kinderliturgie – immer standen die Kleinsten im Mittelpunkt.
Gemeinsam durften wir viele schöne Begegnungen erleben, fröhliche Kinder lachen sehen, spannende Fragen hören und den Glauben auf kindgerechte Weise entdecken. Dafür möchte ich dem gesamten Team ein herzliches Vergelt's Gott sagen.
Das Thema „Ein Schatz in meiner Hand“, angelehnt an die Erstkommunionvorbereitung, begleitet uns nun in die Sommerzeit. Es erinnert uns daran, dass Jesus ein kostbarer Schatz ist – nicht nur in unseren Händen, sondern vor allem in unseren Herzen. Mit diesem Gedanken gehen wir in die Zeit der Ferien und der Erholung.
Wir bitten Jesus, dass er alle Kinder, Familien und Mitarbeitenden begleitet, beschützt und segnet. Danke für ein wunderbares Jahr voller Glauben, Gemeinschaft und Freude. Amen.
Johannes Craia
Liebe Pfarrgemeinde!
Mit großer Dankbarkeit und bewegtem Herzen blicke ich auf die Firmvorbereitung dieses Jahres in unserer Pfarre zurück. Begonnen hat dieser gemeinsame Weg im November 2025 mit dem feierlichen Firmstart am Jugendsonntag – ein Moment, der bereits spüren ließ, dass etwas Besonderes wachsen darf. In diesem Gottesdienst begegneten sich Firmlinge, Firmbegleiterinnenund Firmbegleiter zum ersten Mal – und legten damit den Grundstein für eine wertvolle gemeinsame Zeit.
Diese Monate waren geprägt von Begegnung, von ehrlichem Interesse und von einem offenen Miteinander. Es war eine Zeit des Suchens und Fragens, des Nachdenkens und des gemeinsamen Glaubens. Wer ist Jesus für mich? Was trägt mich im Leben? Was bedeutet es, heute Christin oder Christ zu sein? Und wie wirkt der Heilige Geist in unserem Alltag?
In all diesen Fragen durfte ich miterleben, wie junge Menschen ihren eigenen Zugang zum Glauben entdeckten. In Gesprächen, im gemeinsamen Tun und im achtsamen Zuhören wurde spürbar, wie viel Tiefe, wie viel Sehnsucht und wie viel Hoffnung in ihnen steckt.
39 wunderbare Jugendliche haben diesen Weg mitgeprägt. Sie haben mich berührt durch ihre Herzlichkeit, ihren Respekt füreinander und ihre Bereitschaft, sich einzulassen. Sie haben gezeigt, dass Gemeinschaft trägt, dass Freundschaft stärkt und dass Glaube lebendig ist, wenn man ihn teilt. Ihr Mut, ihre Offenheit und ihr feiner Blick für das Wesentliche sind ein großes Geschenk für unsere Pfarre.
Ich empfinde große Freude und auch tiefen Stolz, diese jungen Menschen ein Stück ihres Weges begleitet zu haben. Mein Wunsch und mein Gebet ist es, dass sie das Feuer, das in dieser Zeit entzündet wurde, in ihrem Herzen bewahren: die Beziehung zu Gott, zu Jesus Christus und zum Heiligen Geist – als Quelle der Kraft, der Hoffnung und der Orientierung in ihrem Leben.
Besonders möchte ich an dieser Stelle unserem Firmspender, Pater Bernhard, danken. Mit seiner außergewöhnlichen Gabe hat er die Jugendlichen an diesem Tag erreicht. Durch die Kraft der sieben Gaben des Heiligen Geistes und seine wunderbare Art, Menschen zu gewinnen, hat er die Jugendlichen mit Symbolen an die Kraft des Heiligen Geistes herangeführt. Die tiefe Berührung war in den leuchtenden Augen der Firmlinge zu sehen, und sie spiegelte sich im begeisterten Applaus und in den persönlichen Dankesworten wider.
Von Herzen danken möchte ich auch den Familien, die diesen Weg mitgetragen, unterstützt und mit ihrem Vertrauen begleitet haben.
Ein ganz besonderer Dank gilt unserem engagierten Team der Firmbegleiterinnen und Firmbegleiter. Mit viel Zeit, Geduld, Freude und einem spürbar guten Geist haben sie diese Firmvorbereitung zu dem gemacht, was sie war: eine lebendige, tragende und segensreiche Erfahrung. Ihr Einsatz ist ein leuchtendes Zeichen dafür, wie Kirche heute gelingen kann. So bleibt mir am Ende vor allem eines: tiefe Dankbarkeit – für die vielen Begegnungen, für das gemeinsame Wachsen im Glauben und für die spürbare Gegenwart Gottes in dieser Zeit.
Mit herzlichen Grüßen und im Vertrauen auf Gottes Begleitung
Johannes Craia